Vorstand Imkerverein Gallneukirchen

Manfred Lamplmair, Josef Wei├č, Harald Schrenk, Elisabeth Aigner, Ulrich Lanzer, Helmut Undesser, Romana Hemmelmayr, Josef Br├╝ckl (von links nach rechts)

Ulrich Lanzer (Obmann)

Mit meinen 42 Jahren darf ich mit meinem, f├╝r imkerliche Verh├Ąltnisse ebenfalls sehr jungen, Vorstand den Imkerverein Gallneukirchen f├╝hren. Die Imker umsorgen circa 1.200 Bienenv├Âlker in den Gemeinden Engerwitzdorf, Gallneukirchen und Unterweitersdorf und der Verein umsorgt sehr aktiv die 127 Mitglieder.

Ich bin verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes. Mein Vater hat mich schon sehr fr├╝h f├╝r die Bienen begeistert und so imkere ich seit meiner Kindheit. Die Imkerei betreibe ich gemeinsam mit meiner Frau und wir betreuen circa 100 Bienenv├Âlker. Unsere Bienenst├Ąnde befinden sich beim Warschenhofer in Gallneukirchen, im Bezirk V├Âcklabruck und in Bruck an der Mur in der Steiermark.

Bienen sind aus meiner Sicht die interessantesten und verbl├╝ffendsten Lebewesen auf dieser Erde. Mit etwas Geschick und Ruhe kann jede Frau, jeder Mann und auch jedes Kind die Imkerei (ohne viele Bienenstiche) betreiben.

Josef Br├╝ckl (Obmann-Stellvertreter)

Ich bin in Lindach 32, 4210 Gallneukirchen wohnhaft, wo auch mein Bienenstand mit 20 Bienenv├Âlkern ist.

Weiters betreue ich bei meinen Bruder in Aigen und meiner Tante in Wolfing einige Bienenv├Âlker.

Da mein Vater immer schon Bienen hatte und mich die Bienen schon als Kind interessierten, begann ich 1997 mit der Imkerei.

Durch die Arbeit mit den Bienen erlebt man die Natur und deren Jahresabl├Ąufe viel intensiver und ich finde, dass dadurch die Imkerei eines der sch├Ânsten Hobbys ist, wodurch auch der Erhalt unserer Kultur und Wildpflanzen aufgrund der Bl├╝tenbest├Ąubung durch die Bienen gesichert wird.

Manfred Lamplmair (Schriftf├╝hrer)

Ich bin 1959 geboren, verheiratet und habe 2 S├Âhne und 2 Enkelt├Âchter. Da mein Vater Peter bereits in den fr├╝hen 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts die Imkerei durch den Reichenauer Pfarrer w├Ąhrend der Schulzeit lernte, bin ich quasi erblich vorbelastet. Aber erst im Jahr 2016 sprang der Funke so richtig ├╝ber und ich entschloss mich, an dem Jungimker-Praxiskurs des Imkervereins Gallneukirchen in meiner Wohngemeinde Unterweitersdorf teilzunehmen. Obwohl das Jahr 2016 aus Imkersicht ein Katastrophenjahr war, hatten Obmann Ulrich Lanzer und Imkermeister Helmut Undesser uns Imkerlehrlinge ein Jahr lang mit Faszination die Imkerei und Bienenzucht vermittelt. Daraufhin startete ich Herbst 2016 auf Dadant-System mit 2 V├Âlkern, die zu meiner gro├čen Freude den Winter ├╝berlebten. Mein Ziel ist es, im Vereinsleben m├Âglichst aktiv mitzuwirken und meine V├Âlkeranzahl auf 5-6 auszuweiten.

Ich w├╝nsche euch "Gut Deckelwachs" und "volle Honigt├Âpfe"!

Romana Hemmelmayr (Schriftf├╝hrer-Stellvertreterin)

Ich wohne mit meinem Mann und meinen drei Kindern in Unterweitersdorf. Die ersten Einblicke in die Imkerei konnte ich als Kind bei meinem Gro├čvater machen. Die Zeit der Honigernte war etwas ganz Besonderes f├╝r uns Kinder. Der frische Honig direkt aus den Waben schmeckte immer viel besser als sp├Ąter der vom Glas.

2015 nach dem Adventmarktbesuch im Diakoniewerk, wo ein Imker Wachsplatten presste, wurde mein Interesse neu geweckt. Als ich meinem Mann von meinem Wunsch erz├Ąhlte Imkerin zu werden, war er anfangs etwas ├╝berrascht, war jedoch schnell begeistern.

Es ergab sich wunderbar, dass der Imkerverein Gallneukirchen 2016 erstmalig einen sehr praxisbezogenen Kurs f├╝r Neueinsteiger anbot. Ein Bienenvolk ├╝ber ein Jahr unter Anleitung zu betreuen lie├č meine anf├Ąnglichen Zweifel ob die Imkerei auch wirklich das Richtige ist, bald verschwinden.

Das Arbeiten mit den Bienen erm├Âglicht ein intensiveres Leben und Auseinandersetzen mit der Natur. Ein besonders interessanter Bereich, vielleicht auch auf Grund meines Berufes (DGKS), ist f├╝r mich die Apitherapie (Produkte aus dem Bienenvolk im Einsatz f├╝r die Gesundheit wie Propolis, Bienenwachs, Pollen, etc.).

Helmut Undesser (Kassier)

Meine erste Bekanntschaft mit den Bienen machte ich schon in meiner fr├╝hen Kindheit, als mein Vater einige Bienenv├Âlker mit Hinterbehandlungsbeuten bewirtschaftete. Damals hat mich der Virus gepackt den jeder Imker kennt ÔÇô die Liebe zu den Bienen. Nach meinen Lehr-, und Wanderjahren bekam ich von meinem Schwiegervater drei V├Âlker, die ich bis 2017 auf circa 70 V├Âlker erweitern konnte. Meine Bienen halte ich in Dadant-Beuten auf Bienenst├Ąnde in Gallneukirchen und Alberndorf.

Im Februar 2017 absolvierte ich an der Imkerschule in Warth (N├ľ) die Pr├╝fung zum Imkermeister mit Auszeichnung. Bei dieser Ausbildung konnte ich mein Wissen in die K├Âniginnenzucht vertiefen, da leistungsstarke, vitale K├Âniginnen zum betrieblichen Erfolg beitragen.

F├╝r mich bedeutet die Arbeit mit den Bienen nicht nur einen Beitrag zum Umweltbewusstsein zu leisten, sondern es bietet ebenfalls einen Ausgleich zum Berufsleben.

Elisabeth Aigner (Kassier-Stellvertreterin)

Ich bin auf einem osttiroler Bergbauernhof aufgewachsen und habe mich schon immer f├╝r die Flora und Fauna unserer W├Ąlder interessiert. Im April 2015 bin ich mit meinem Mann und unseren drei Kindern ins Mirellental gezogen. Kurz vor diesem Ortswechsel habe ich meinen ersten Bienenstock geschenkt bekommen, um zur Vermehrung der Bienen in unserem Garten beizutragen. Seither kann ich das von meinem Vater und Bruder vermittelte Wissen selbst in die Tat umsetzen.

Nach einem herben Bienenverlust im Winter 2016 habe ich beschlossen mit vier V├Âlkern das Imkerhandwerk wiederaufzunehmen. Dabei ist mir der Monatsabend des Gallneukirchner Imkervereins eine gro├če Hilfe, weil dort aktuelle Themen rund ums Imkern besprochen werden.

Das Imkern ist f├╝r mich ein sehr guter Ausgleich zu meiner Arbeit das selbst meinen J├╝ngsten begeistert und au├čerdem einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Natur leistet.

Harald Schrenk (Gesundheitswart)

Gerne erinnere ich mich an die Bienengeschichten, die mir mein Vater in seiner Bienenh├╝tte beim Betrachten seiner V├Âlker erz├Ąhlte. 1958 geboren, machte ich so bereits in den 60iger Jahren Bekanntschaft mit der Imkerei. Freilich beschr├Ąnkten sich damals meine imkerlichen T├Ątigkeiten vor allem auf das Zusehen, die Begeisterung f├╝r die quirligen, pelzigen und sozialen Insekten ist aber geblieben.

Seit 2011 f├╝hre ich die Hobby-Imkerei meines Vaters weiter und betreue um die 10 V├Âlker. Unter Imkern gibt es den Spruch: "Drei Jahre lang hat man Bienen, dann hat die Biene dich". Wie wahr doch diese Aussage ist. Wer sich einmal mit diesen bewundernswerten Lebewesen n├Ąher besch├Ąftigt, den l├Ąsst dieses faszinierende Insekt nicht mehr los.

Besonders freut es mich, dass auch meine Frau und meine Tochter von den Bienen begeistert sind.

2014 ├╝bernahm ich die Aufgaben des Gesundheitswartes. Zu einer Zeit, in der die Lebensbedingungen f├╝r Bienen nicht gerade einfach sind, eine herausfordernde Aufgabe.

Josef Wei├č (Zuchtwart)

Da ich mich so sehr f├╝r Bienen interessierte, schenkte mir 1984 ein Imker und Arbeitskollege einen Bienenschwarm, der in meinem selbst gebauten Ablegerkasten 6 Waben besetzte. Durch Ablegerbildung und intensive Zuchtarbeit hatte im 2000 Jahr bereits 48 Bienenv├Âlker. 2001 holte ich den Imker aus Stadt Haag zu mir - ihm kamen die Tr├Ąnen als er sah was ich aus

dem 6 Waben Ableger gemacht habe.

Ohne meiner Frau die mir immer beim Schleudern hilft, w├Ąre das nie gegangen. Sie beobachtet auch gerne die Bienen und f├Ąngt wenn┬┤s sein muss sogar einen Schwarm ein.

Ich trat 1985 dem Imkerverein Gallneukirchen bei, seit 1996 bin ich Zuchtwart und im Vorstand t├Ątig. Die Zucht und Auslese von K├Âniginnen hat mich immer fasziniert und ich bin ├╝berzeugt, dass nur junge K├Âniginnen von ausgew├Ąhlten Zuchtm├╝ttern gute Leistungen bringen.